Zu Hause. Das war doch irgendwann in den 90ern. Ich wohnte in einem Dachgeschoß eines Altbaus. Es war nachts, rund halb 4 Uhr, und ich war noch wach. Auf einmal fing es an zu wackeln. Erst leicht und ich dachte, wie immer der Zug, der draußen vorbeifährt. Ich wohnte direkt an den Gleisen. Aber dann wurde es immer mehr, bis ich mich festhalten mußte und die Wände wackeln sah. Ich bekam Todespanik und konnte auch nicht mehr laufen, da es zu wacklig war. Nach dem Erdbeben hatte ich derart Schwindelanfälle, dass ich nicht mehr runtergucken konnte und nicht mehr laufen konnte, bzw. laufen schon, aber es war mir dabei zu schwindelig. Dauerte lange, bis das wieder weg war. War wohl vom Schock gekommen. Denn ich dachte während des Geschehens, dass das Haus womöglich einstürzt oder wenn Erdbeben, wie sehr man da doch ausgeliefert ist und sich nirgendwo Halt holen kann, weil ja ALLES wackelt. Das ließ mich in Panik ausbrechen.
Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, solange müssen Tiere fühlen, das MENSCHEN NICHT DENKEN ...
und einmal gerade während einer Sprechstunde beim Arzt. und einmal am frühen Morgen in Marburg in Hessen - und wenige Minuten darauf kam das dann schon in den Radionachrichten.
Das schönste Land in Deutschlands Gau'n - das ist mein Badnerland.
Da wir hier ganz in der Nähe vom Zusammenstoß zweier Platten liegen, wackelt es hier des Öfteren. Bekannte, die es wissen müssen, sagten, dass dies gut so wäre, sonst würde sich eine größere Spannung aufbauen, also die Platten würden sich verhaken und es gäbe einen größeren Bums. Klick hier- tektonische Plattenverschiebung Griechenland
Mein "Erdbeben-Erlebnis" war 1977 in München, als gegen Abend in der Wohnung das Zittern begann und alles wackelte. Aber wenig später war alles vorbei und am nächsten Tag erfuhren wir, dass in Italien eines der schlimmsten Erdbeben stattgefunden hatte - mit Epizentrum in Udine und Auswirkungen, die bis München und weiter zu spüren waren.
Genau eine Woche vorher waren wir am gleichen Wochentag zur gleichen Uhrzeit in Udine und wir hatten vor der Abfahrt in München noch überlegt, ob wir die Reise nicht um eine Woche verschieben sollten. Hätten wir das getan, wären wir zur Erdbebenzeit im Zentrum desselben gewesen - Glück gehabt.
Zitat von Gast im Beitrag #7Zu Hause. Das war doch irgendwann in den 90ern. Ich wohnte in einem Dachgeschoß eines Altbaus. Es war nachts, rund halb 4 Uhr, und ich war noch wach. Auf einmal fing es an zu wackeln. Erst leicht und ich dachte, wie immer der Zug, der draußen vorbeifährt. Ich wohnte direkt an den Gleisen. Aber dann wurde es immer mehr, bis ich mich festhalten mußte und die Wände wackeln sah. Ich bekam Todespanik und konnte auch nicht mehr laufen, da es zu wacklig war. Nach dem Erdbeben hatte ich derart Schwindelanfälle, dass ich nicht mehr runtergucken konnte und nicht mehr laufen konnte, bzw. laufen schon, aber es war mir dabei zu schwindelig. Dauerte lange, bis das wieder weg war. War wohl vom Schock gekommen. Denn ich dachte während des Geschehens, dass das Haus womöglich einstürzt oder wenn Erdbeben, wie sehr man da doch ausgeliefert ist und sich nirgendwo Halt holen kann, weil ja ALLES wackelt. Das ließ mich in Panik ausbrechen.
Munkus, an dieses Erdbeben erinnert sich mein Freund noch gut. Es war abends und er war in einer Bar in seinem Heimatort Grado ca. 80 km von Gemona, was besonders betroffen war, entfernt. Es gab damals fast 1000 Tote.
Ich habe im Herbst 2016 ein Erdbeben in Rom erlebt. Es war Sonntagmorgen und ich lag noch im Bett. Mein Freund war im Bad und plötzlich wackelte das Bett. Ich drehte mich um, um meinen Freund anzumeckern, weil ich dachte, dass er das Bett bewegt, aber der war gar nicht da. Plötzlich sah ich, wie sich das Haus langsam und mehrfach von einer Seite zur anderen bewegt und dazu ein fürchterliches quietschendes Geräusch. Mein Freund kam panisch aus dem Bad und sagte, dass wir raus müssen. Ich habe gesagt, dass ich ungeduscht nicht raus gehe. Er mrinte, ich wäre lebensmüde und ist alleine los und ich bin in die Dusche. Kam aber kein Wasser mehr. Also habe ich mit dem Wasser der vorrätigen Wasserflaschen geduscht. Als ich dann nach ca. 15 Minuten auch draußen war, war ich wohl die Letzte. Alles war draußen. Ich war ziemlich entspannt, aber die Leute waren panisch, weil es vorher im August das schlimme Erdbeben in Amatrice gab.
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